Macht was her und ist gar nicht schwer!

Zur Adventszeit gehören Äpfel, Nüsse, Kekse und Kalorien, oder?

Genau aus diesen vier köstlichen Zutaten besteht diese Apfelschichttorte. Sie ist genau das Richtige, wenn ihr Euren Gästen zur Weihnachtszeit etwas Besonderes kredenzen wollt, sie sieht sehr beeindruckend aus, ist aber eigentlich fix gemacht und schmeckt köstlich. Diese Mischung aus knackig, sahnig, weich, fruchtig, süß und gleichzeitig frisch lässt einen sofort nach Nachschub bitten.

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Apfelkuchen beschäftigt Kinder und mit Matilde dazu bricht die große Liebe aus.

Diese Woche hat Anna die Schnupfensaison eröffnet.

Yeah!!! Husten, Schnupfen, Fieber, alle Freunde waren sie da und haben uns auf die kommenden Monate eingestimmt. Montag und Dienstag war sie recht schlapp und unser Tag bestand aus Inhalieren, Vorlesen, Türme bauen und viel schlafen. Zwischendurch war ich noch ein wenig arbeiten und die Oma durfte vorlesen und verwöhnen. Mittwoch wurde die Stimmung schon schlechter, die Langeweile kam angekrochen, aber sie war auch noch nicht fit genug, um wirklich zu spielen. Auch da durfte ich mich ein paar Stunden zur Arbeit verabschieden und die Großmutter hielt tapfer durch. Aber Donnerstag musste ich mir einen Plan zurecht legen, Anna war langweilig. Sie hatte keine Lust mehr auf ihre Bücher (wir hatten allerdings noch nicht alle durch), sie wollte auch nicht puzzeln, malen schon gaaaar nicht. Nichts war recht. Sie wollte Äpfel essen. Das ist kein Problem bei uns, wir haben im Moment sehr viele Äpfel. Also aßen wir Äpfel. Dabei fiel mir ein, dass ich Dienstag oder Mittwoch ein sehr leckeres Apfelkuchenrezept gelesen hatte, in dem noch Apfelmus verarbeitet wurde.

 

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Ich fragte vorsichtig an: „Anna, wollen wir einen Kuchen backen?“.

Anna hüpfte durch das Wohnzimmer, schrie vor lauter Vorfreude auf eine neue Beschäftigung laut auf und die nächsten 1,5 Stunden vergingen wie im Flug.

Das Rezept könnt ihr Euch hier  bei „Gernekochen“ anschauen. Der Kuchen ist wirklich sehr saftig und sehr lecker.

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Als der Kuchen warm und herrlich duftend vor mir stand, fiel mir ein, dass wir noch Vanillesauce im Kühlschrank haben. Dementsprechend gab es am Nachmittag, als wir Besuch von einer Freundin mit ihren Kindern bekamen, leckeren Apfelkuchen mit Vanillesauce in der Sonne! Es gab aber nicht irgendeine Vanillesauce, sondern „Matilde“. „Matilde“ ist eine dänische Vanillesauce, die so lecker und cremig ist, dass ich niemals einen Anlass hatte selber Vanillesauce herzustellen. Auf der Packung ist ein Mädchen mit dunklen Zöpfen abgebildet, die Matilde heißt, jedenfalls steht das über ihr. Deswegen heißt es bei uns nicht „Gibst du mir bitte die dänische Vanillesauce wieder?“, sondern: „Gibst du mir die Matilde wieder, bitte?“ In unserem Berliner Freundeskreis wird eigentlich immer Matilde auf den Tisch gestellt, wenn es um Vanillesauce geht. Mir ist keiner bekannt, der eine andere Sorte kaufen würde, gibt es bestimmt, aber ich kenne sie nicht. Ich kann mich auch nicht erinnern jemals eine andere (gekaufte) Vanillesauce gegessen zu haben. Aber hier in Stuttgart kennt niemand diesen wundervollen weißen Glücklichmacher, dabei gibt es ihn auch hier ganz normal im Supermarkt. Seit wir hier wohnen, haben wir ihn schon einigen Leuten serviert und ausnahmslos alle waren begeistert. Ich finde es immer wieder witzig zu sehen, wie bestimmte Produkte in Berlin in fast jedem Haushalt anzutreffen sind und in Stuttgart unbekannt und umgekehrt wieder andere Lebensmittel hier eine große Rolle spielen, die ich in Berlin gar nicht kannte.

Jedenfalls, falls ihr diesen wunderbaren Kuchen zum Sonntags-Kaffee backen wollt, dann kauft Euch Matilde, sie passen einfach perfekt zusammen. Das wurde am Donnerstag immerhin von 6 Leuten gemeinsam getestet und bestätigt.

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Kauft ihr Vanillesauce oder macht ihr sie selber? Habt ihr das ultimative Rezept, an dem ich mich doch versuchen sollte? Seid ihr auch gerade im Apfelfieber?

 

Eure Nunu