Philadelphia für die Pinguine

Am Wochenende haben wir den Geburtstag meines Mannes nachgefeiert. Er hatte ein paar Freunde zum Frühstück eingeladen und dann sind sie mittags zu einem Fußballspiel der Stuttgarter Kickers gegangen. Da Fußball mich immer nur zur EM oder WM interessiert, bin ich mit den beiden Mädels am Nachmittag lieber zu meiner Freundin gegangen.

Aber beim Vorbereiten und dekorieren des Frühstücks bzw. Brunchs waren Julia und ich in unserem Element. das Wetter war so herrlich sommerlich, dass wir alle draußen essen und feiern konnten. Es war interessant und schön einem Brunch mit so vielen Männern beizuwohnen, ganz andere Gespräche als bei einem „Frauenfrühstück“, das ist klar.

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Einige dieser Ideen möchte ich gerne mit Euch teilen. Neben einer großen Wurst- und Käseplatte gab es einen Nudelsalat, den wir sehr lieben, weil er ohne Mayonnaise ist. Viel leichter und auch für Vegetarier geeignet und außerdem ratz-fatz gemacht.

Mediterraner Nudelsalat:

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Ihr braucht:

  • Nudeln, wir mögen dafür gerne Schleifchennudeln
  • Blattspinat
  • getrocknete Tomaten
  • Pinienkerne
  • Olivenöl
  • 1 Knoblauchzehe
  • Salz und Pfeffer

So geht’s:

Nudeln nach Anweisung kochen, Blattspinat blanchieren, die getrockneten Tomaten in kleine Stücke schneiden und alles mit dem Knoblauch vermischen. Die Pinienkerne in einer fettfreien Pfanne rösten und dazu geben. Mit Olivenöl, Salz und Pfeffer würzen. Voila, fertig! schmeckt am nächsten Tag noch besser, kann also schon sehr gut am Vorabend gemacht werden. Soll es noch schneller gehen, dann einfach tiefgefrorenen Blattspinat nehmen, aber Achtung, ohne „blubb“, also bitte keinen Rahmspinat nehmen.

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Pinguine aus Oliven oder Weintrauben:

Ihr braucht pro Pinguin zwei dunkle Oliven oder Weintrauben. In die größere Olive schneidet ihr ein Loch , dabei aber aufpassen, dass man die Olive nicht durchschneidet. Dieses Loch mit Frischkäse füllen, das ergibt den Bauch des Pinguins. Die kleinere Olive mit einem Zahnstocher darauf fest machen und alles auf eine Scheibe einer Karotte pieksen. Aus der Karottenscheibe ein kleines „V“ rausschneiden, so dass es die Watschelfüße ergibt. Sind die nicht herzig?

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Rosen aus Radieschen:

Diese Rosenradieschen hat meine Mutter früher immer schon gemacht. In Persien werden Radieschen oft einfach zum Essen dazu gereicht und sie wurden bei uns zu Hause immer entweder als Rosen oder als Mäuse auf den Tisch gebracht. Die Radieschen gut waschen und mit einem sehr scharfen Messer rundherum einschneiden, als wolltet ihr das Radieschen schälen. Dabei musst ihr gut aufpassen, dass ihr die Schale nicht wirklich abschneidet. Unten sollte das „Blütenblatt“ natürlich dran bleiben. Unten am Radieschen beginnen und vorsichtig hocharbeiten. Nun legt ihr das Radieschen in eiskaltes Wasser und wartet darauf, dass die Rosen nach ca. 15 Minuten aufblühen.

Natürlich könnt ihr auch einfach wilde Schnitte in das Radieschen schneiden und ins kalte Wasser legen, das sieht auch schön aus. Julia wollte aber gerne Blumen.

 

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