Was weg muss, muss weg

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Kennt ihr das? Ein schöner Abend mit dem Traummann, man macht eine gute Flasche Rotwein auf, trinkt jeder ein bis zwei Gläschen, unterhält sich gut, hat einen schönen gemeinsamen Abend, alles ist perfekt. Der Abend neigt sich dem Ende zu und in der Flasche ist noch Wein! Man mag aber keinen Wein mehr trinken und wird in den nächsten Tagen auch nicht mehr dazu kommen Wein zu trinken.

Was nun?

Trinken? Ach nö…es ist so ein guter Wein, den sollte man sich nicht runterkippen, nur damit er weg ist. Wegkippen? Doppeltes „ach nö“…es ist so ein guter Wein, der ist zu schade um weggekippt zu werden. Also, mit dem Wein-Vakuumierer die Flasche so gut es geht dicht verschließen und hoffen, dass man in der nächsten Woche dazu kommt das übrig gebliebene Gläschen zu trinken. Bei uns ist es meistens so, dass wir garantiert nicht dazu kommen und dann irgendwann den Essig in der guten Rotweinflasche doch wegkippen. Und? Kennt ihr das?

Dann habe ich da etwas für Euch. Einen Grund ständig Rotweinflaschen zu öffnen und nicht auszutrinken. Eine Verwertung, die für die ganze Familie ein Vergnügen ist und danach schreit, sie mit Freunden zu teilen. Insofern auch gut für das Sozialleben. Einen oberleckeren, saftigen, schokoladigen Rotweinkuchen. Und falls ihr die Flaschen immer austrinkt, dann könnt ihr Euch ab jetzt getrost eine zweite Flasche öffnen.

Ihr braucht:

  • 250g weiche Butter
  • 250g Zucker
  • 4 Eier
  • 250g Mehl
  • 1 Teelöffel Backpulver
  • 2 Teelöffel Kakao
  • 2 Teelöffel Zimt
  • 125ml Rotwein
  • 150g dunkle Blockschokolade

So geht’s:

Die Blockschokolade mit einem Messer in sehr kleine Stücke schneiden. Es macht nichts, wenn auch ein paar größere Brocken dabei sind, das ist lecker. Dann die Butter mit dem Zucker und den Eiern schaumig schlagen. Nun das Mehl mit dem Backpulver, Kakao und Zimt unterheben. Den Rotwein und zum Schluss die Schokobrocken unterheben.

Die Masse in eine gut gefettete Gugelhupfform geben und bei 180*C im Ofen ca. 60 Minuten backen. Achtung Stäbchenprobe nicht vergessen.

Nach dem Stürzen und Abkühlen mit Puderzucker bestäuben. Falls wir uns keine Gäste eingeladen haben, kommt es aber meistens nicht dazu, dass der Kuchen abkühlt, er wird gleich probiert und was übrig bleibt, braucht dann auch keinen Puderzucker mehr. Dazu passt selbstgemachte Limo natürlich super. Rezept für eine köstliche Zitronenlimonade hier.

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Vor einigen Jahren hatte meine Schwägerin Geburtstag und ich wollte ihr diesen Kuchen backen. Leider hatten wir keinen offenen Rotwein. Ich bat meinen Mann mir eine Rotweinflasche zu geben, die ich dafür benutzen könnte. Er hatte aber gerade keine Zeit und sagte mir, ich soll einfach eine Flasche nehmen, die wären alle gut genug für den Kuchen.

DAS tat ich dann auch! Zielsicher nahm ich die 60 Euro Rotweinflasche und buck damit den Kuchen. Diese Flasche hatte definitiv das schönste Etikett! Der Kuchen war köstlich und alle ziemlich glücklich, bis auf meinen Mann, der sie von seinem Chef geschenkt bekommen hatte.

Tja, es war schon immer teuer einen exquisiten Geschmack zu haben…

Eure Nunu

 

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