Wellnessbomben

2014_07_08_Badekugeln

Seit gestern regnet es in Stuttgart ohne Unterbrechung. Es nieselt nicht nur so ein Bisschen vor sich hin und ist auch weit entfernt von einem befreienden warmen weichen Sommerregen. Nein, es schüttet die meiste Zeit, dabei ist es kalt, ungemütlich, ja fast schon herbstlich.

Was man in solchen Situationen braucht, ist Beschäftigung für die Kinder und ein schönes heißes Bad. Ich habe beides für Euch!

Wir haben heute Nachmittag ganz tolle Badekugeln selbst gemacht. Die Kinder sind mit Eifer dabei, können gut mithelfen und danach kann man diese Badekugeln natürlich benutzen oder auch wunderbar verschenken.

Sie sprudeln herrlich im Wasser, so dass der Spaß gerade weiter geht und hinterlassen eine wunderbar weiche Haut. Leider auch einen kleinen Ölfilm in der Badewanne, aber der gerettete Nachmittag,  wenn man nicht raus gehen kann ist das definitiv wert.

Eine dieser wunderschönen Badekugeln wird Julias Erzieherin am Freitag zum Geburtstag bekommen. Entspannung können Erzieherinnen ja immer gebrauchen.

2014_07_08_Badekugeln7#2014_07_08_Badekugeln5

Als wir die Badekugeln das erste Mal gemacht haben, war die Masse sehr krümelig und ließ sich fast nicht formen. Ich suchte lange nach einem geeigneteren Rezept und habe nun zwei Anleitungen vermischt, diese möchte ich gerne mit Euch teilen. Es sollen ja noch ein paar Regentage kommen und wenn ihr dann wisst, was ihr statt Freibad oder See machen könnt,  ist es nur halb so schlimm, stimmt’s?

 

Anleitung für ca. 5 Badekugeln :

Zutaten:

  • 200g Natron
  • 100g Zitronensäure
  • 50g Speisestärke (Maisstärke)
  • 25g Kokosfett
  • 15ml Olivenöl
  • Lebensmittelfarbe
  • Zuckerstreusel, Glitzer, kleine Blüten etc.

 

Zubereitung:

Natron, Zitronensäure, die Speisestärke und die Lebensmittelfarbe mischen. Das Kokosfett in der Mikrowelle erwärmen (Achtung, nicht zu heiß) und dieses geschmolzene Kokosfett zusammen mit dem Olivenöl zu den trockenen Zutaten geben. Kräftig durchkneten. Ist die Masse noch zu krümelig, vorsichtig etwas mehr Olivenöl und ist die Masse zu ölig, etwas Speisestärke untermischen. Es sollte sich etwa wie Knete anfühlen. Dann kann man daraus Kugeln formen oder sie in Silikonformen drücken.

Natürlich kann man noch einen Duft dazu geben, ich bin damit eher vorsichtig. Erstens vertragen kleine Kinder ätherische Öle nicht so gut und zweitens sind die Geschmäcker bei Düften ja sehr unterschiedlich. Meinen Kindern ist wichtig, dass das Badewasser farbig wird, dass die Kugeln sprudeln und ordentlich Deko dran klebt. Den Duft vermissen sie nicht. Aber jeder, wie er mag.

Dekorieren kann man die zauberhaften Wellnessbomben mit Zuckerstreuseln, Glitzer, Lavendelblüten oder was einem gerade einfällt und im Haus ist.

Wie strotzt ihr dem schlechten Wetter oder scheint bei Euch gerade die Sonne?

 

Eure Nunu

 

 

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9 Gedanken zu “Wellnessbomben

  1. hihi, ich dachte zuerst, das seien „gesunde“ pralinchen zum wohlfühlen. das sind sie ja auch, aber ich dachte an leibliches wohl durch zucker 😉 1000 dank für das rezept! ich habe mich schon lange gefragt, wie man sowas macht. das muss ich nachmachen. und es sind ja noch einige regnerische tage vorhergesagt, da bin ich gespannt, was du dir noch so einfallen läßt 🙂

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  2. Kann ich nur empfehlen! Wir haben zwar noch die bröselige Variante getestet, aber die war schon ein Riesenspaß. Die Haut der Kleinen war danach samtweich… Danke, Nunu!

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  3. Pingback: Bunt sind schon (bald) die Wälder… | Nunu loves

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