Was die Milch mit der Marmelade zu tun hat

 

Wir haben zwei große Johannisbeerbüsche im Garten. Nachdem wir nun einige Zeit immer wieder mehr oder weniger reife Johannisbeeren direkt vom Busch genascht haben, stand letztes Wochenende die große Ernte an. Die Johannisbeeren waren richtig reif und die Vögel bedienten sich immer unverfrorener.

Neben Johannisbeerkuchen (oder Träublekuchen, wie er hier heißt), Johannisbeeren pur, Johannisbeeren im Quark, habe ich auch Johannisbeermarmelade in verschiedenen Variationen gemacht. Mit 1:2 Gelierzucker, mit 1:3 Gelierzucker und mit Zitronenmelisse aus dem Garten.  Meistens macht Julia die Etiketten. Sie schreibt Buchstabe für Buchstabe was es denn für eine Marmelade ist und verziert dann alles sehr aufwändig mit Unmengen an Glitzer, Aufklebern, Masking tapes oder Stanzmotiven. Diesmal waren es aber so viele Gläser und „J-O-H-A-N-N-I-S-B-E-E-R-E“ hat auch so viele Buchstaben, daß wir heute noch an der Etikettenproduktion sitzen würden.  Sie geht ja noch nicht zur Schule, daher muss ich bei jedem Mal von Neuem mit ihr besprechen wie man das Wort schreibt. Das wollte ich uns mir gerne ersparen.

Einfach einen kleinen Zettel mit „Johannisbeere 2014“  auf die Gläser zu kleben, fand ich aber auch zu langweilig. Grundsätzlich erfreuen wir uns ja schon jeden Morgen an den liebevoll dekorierten Gläsern.

Ich fand den „jam labelizer“, auf dieser Seite kann man kostenlos seine eigenen Etiketten gestalten und ausdrucken. Es gibt 7 verschiedene Etikettenmodelle zur Auswahl, die vom Stil und Typ sehr unterschiedlich sind. Von sehr verspielt und fast romantisch, bis hin zu sachlich schlicht. Bei jedem Etikett kann man noch unter 2-3 Farben wählen, so dass eigentlich jeder Geschmack getroffen werden sollte, denke ich.  Die Etiketten kann man dann auch noch in der Größe variieren, je nach Größe der Gläser. Die Seite ist auf Englisch, aber was man eingibt, kann natürlich in jeder Sprache der Welt sein und kann auch Botschaften enthalten. Unseren Nachbarn, denen ich ein Glas schenkte,  hatte ich ein Etikett gemacht auf dem stand: „Aus Nachbars Garten, schmeckt’s am besten“. Das kam gut an.

Ich finde, es ist eine sehr durchdachte und tolle Möglichkeit, mit sehr wenig Zeitaufwand zu schönen Marmeladenetiketten zu kommen.

Schaut einfach selbst, wie unsere Etiketten aussehen.

 

2014_07_02 Etiketten

 

Mögt ihr selbstgemachte Marmelade auch lieber oder bevorzugt ihr gekaufte?  Favorisiert ihr klassische Sorten oder auch mal neue Mischungen mit Ingwer, Alkohol etc.?

Hat jemand das ultimative Rezept mit Brombeeren? Wir haben nämlich auch Unmengen an Brombeeren, es dauert zwar noch, bis die reif sind, aber ich freu mich über Rezepte von Euch. Kuchen, Marmelade, was Euch einfällt, wir essen alle sehr gerne in unserer Familie und probieren noch lieber neue Rezepte aus.

Ach so, was Milch damit zu tun hat, wollte ich ja noch aufklären. Die Papieretiketten halten ganz fabelhaft an den Gläsern, wenn ihr sie kurz in Milch taucht und dann auf das Glas drückt. Vorsichtig mit einem Geschirrtuch die Blasen, falls überhaupt welche vorhanden sind, seitlich rauswischen und die übrige Milch abtupfen. Fertig! Hält super und die Etiketten lösen sich aber später auch sehr leicht unter Wasser, so kann das Glas easy nochmal verwendet werden.

 

Eure Nunu

 

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6 Gedanken zu “Was die Milch mit der Marmelade zu tun hat

  1. Hallo Nunu,
    Selbst gemachte Marmelade ist meiner Meinung nach immer noch die Beste. Danke für den Link zu den Etiketten, da sind wirklich ein paar hübsche Modelle dabei. Das ultimative Brombeerrezept habe ich auch noch nicht, deshalb bin ich mal gespannt, ob Du ein paar gute Tips bekommst.
    Liebe Grüsse,
    Claudine

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